2014-07-26
Evo K Anlenkwinkel und Lenkgeometrie V2
Zur weiteren Optimierung der Lenkgeometrie habe ich die Lagerböcke der Bremshebel auf den Radkästen nach innen gesetzt und im Winkel so angepasst dass die Drehachse von oben gesehen senkrecht zur Fahrzeugmitte steht - der Hebel also wirklich einen Bewegung von vorne nach hinten macht und nicht gleichzeitig auch noch eine Bewegung von Innen nach Aussen. zusätzlich habe ich die Anlenkpunkte an den lenkhebeln nach innen verlegt sodass das Lenkgestänge sich fast genau in Fahrtrichtung bewegt. Zusammen mit dem verlegten Anlenkpunkt auf dem Anlenkwinkel ergibt das annährernd gleiche Hebelwege in beide Richtungen. Die original Lenkgeometrie ist hier leider nicht optimal.
Hier zum Vergleich die neue Anlenkplatte - man beachte die Lage des Anlenkpunktes für den Lenkhebel in Relation zum Anlenkpunkt des Querlenkers:
2014-07-12
Evo K Anlenkwinkel aus Edelstahl mit optimierter Lenkgeometrie
Die grundlegenden Ideen waren:
- Den Anlenkpunkt für Längs- und Querlenker auf den selben Punkt zu legen um eine konstantere Lenkgeometrie zu erhalten.
- Den Anlenkpunkt für das Lenkgestänge auf die Verbindungslinie der linken und rechten Längs-/Querlenker-Anlenkpunkte zu legen - das ergibt dann für beide Lenkrichtungen den selben Hebelweg - eine Schwäche des bisherigen Systems.
- Den Nachlauf zu verringern um das Fahrzeug unempfindlicher gegen Seitenwind zu machen.
2014-03-03
Platzsparende Bremshebel für Panzerlenkung
2014-02-12
Umwerferhalterung und Umwerfer im Evo K Nachrüsten
Zuerst wurde der Umwerfer auf das Klemmstück geschraubt. Dann habe ich den Umwerfer mit den Begrenzungsschrauben in die fast äußerste Position gebracht und das Ganze mit Isomattenmaterial, Alublech und Klebeband in der gewünschten Position auf dem großen Kettenblatt fixiert (Kette natürlich vorher durchgeführt).
Als nächstes dann 10x8er Carbonrohr durch die Bohrung im Klemmstück geschoben bis es auf dem Ausleger auflag und dann mit etwas Reserve für ein größeres Kettenblatt abgesägt. Dann das Ende was auf dem Ausleger zu liegen kommen so lange abgefeilt bis es den richtigen Winkel hatte. Dieses Ende dann mit 1h 2K Kleber in der Position fixiert.
Nachdem der Kleber fest war habe ich den Umwerfer wieder vom Rohr entfernt. Anschließend wurde eine Querverstrebung zu dem Stützrohr angefertigt und mit Bohrer und Feile so angepasst dass es an Beiden Rohren gut anlag. Außerdem bekam das Rohr noch eine Querbohrung für den Bowdenzug 5mm unten und 2mm oben - dann ebenfalls mit 2 K Kleber befestigt.
Nach dem Trocknen des Klebers habe ich das ganze dann über laminiert. Eigentlich hatte ich dazu Carbonylbande gekauft was sich aber als zu störrisch herausstellte. Da ich nicht nochmal eine Woche warten wollte habe ich das noch vorhandene Glas Hohlgewebe genommen - war zwar störrisch aber es ging. Also bitte nicht auf die Optik achten. Beim Nachbau sollte man vorher auf jeden Fall feines Carbongewebe kaufen. Alle Klebe und Laminierstellen wurden natürlich vorher angeraut.
Damit sich das 65er Kettenblatt besser schalten lässt habe ich jeden 13. Zahn abgefeilt und mittig unter jedem Zahn davor Gewinde geschnitten, angesenkt und M3 Senkschrauben mit Innensechskant angebracht die als Steighilfe dienen. Die Schraubenköpfe schließen fast bündig mit der Kettenblattseite ab. Auf der gegenüberliegenden Seite sind die Schrauben noch mit Muttern und Schraubensicherungslack gekontert.
Wie man auf Bild 2 sieht habe ich einen geschlitzten Umwerferadapter gewählt. Die Madenschraube im normalen Adapter würde vermutlich das Carbonrohr zerdrücken.
Das fertige System schaltet sich sehr gut - Probefahrt steht noch aus.
2013-11-28
Lichtkanone
Heute habe ich meine Variante der Lichtkanone montiert. Sie besteht aus einem Set Lezyne Femto mit entsprechendem Adapter aus Aluminium. Das Ganze sitzt auf einem 3cm langem Stab damit die Lampe nach vorne auch über den Helm scheint.
Vorteil unabhängige Stromversorgung mit verschiedenen Blinkmodi und auch Dauerbetrieb. Nachteil Batterien müssen ab un zu gewechselt werden. Durch den Stab kann bei Bedarf auch ein Kabel geführt werden.
2013-11-09
Optimierung der Kettenlinie des Ks die Zweite
Gerade habe ich die Kettenlinie weiter optimiert.
Massnahme eins: Teflonschlauch 14x12 - der ist weniger störrisch.
Massnahme zwei: Das Kettenrohr aus dem Langloch nach unten versetzen. Zwischen Auslegerachse und Querträger ist genügend Platz. Dafür muss man natürlich ein 15er Loch bohren.
Die Pedalkraft auf dem mittlern und dem zweitgrößten Ritzel liegt jetzt bei ca. 250g. Auf dem mittleren eher etwas darunter weil die Kette weniger straff gespannt ist.
2013-10-30
Optimierung der Kettenlinie beim Evo Ks
- Vordere Umlenkrolle weiter nach rechts (in Fahrtrichtung) versetzen - problematisch da die Position durch den laminierten Halter festgelegt ist. Möglich wäre aber das Ritzel auf die Position der rechten Führungsscheibe zu versetzen - das bringt theoretisch 6mm
- Kettenblätter/Kurbel (in Fahrtrichtung) ca. 6-7mm zur Mitte hin versetzen durch Verwendung von längeren Kettenblattschrauben und 3mm Distanzhülsen - realisiert (siehe Bilder). Es bleiben nur ca. 0,5-1mm Abstand vom Ausleger ist also sehr knapp.
- Kettenrohr weiter nach rechts (in Fahrtrichtung) versetzen - weniger problematisch - trotzdem muss dazu hinten das Loch im Querträger erweitert oder versetzt werden.
- Hintere Umlenkrolle weiter nach rechts (in Fahrtrichtung) versetzen - das habe ich realisiert durch abnehmen der rechten Begrenzungscheibe und anbringen eines Abwurfschutzes aus Alu.
Zudem habe ich die Rolle von oben gesehen ein wenig zur Fahrtrichtung verdreht damit sie mit der Kettenlinie auf dem 5. Ritzel fluchtet (siehe Bilder).














